Trondheim

Kilometerstand: 1957

Sonne: 03:03 bis 23:36

Fische: keine

Um 8:00 Uhr fuhr das Automobil in Richtung Norden weiter. In Oslo konnte noch ein Auffahrunfall eines Teslas S beobachtet werden. Da hat scheinbar der Fahrassistent nicht funktioniert. Naja, 70.000 € geschrottet, in Oslo, der teuersten Stadt der Welt, ein ganz normaler Vorgang.

Die Sonne hat wieder über eine Stunde mehr gewonnen.

Tegning-Wasserfall

Auf der Landstraße 3 in Hanestad lag die Side-Mission: Der Tegning-Wasserfall. Kurz nach Hanestad (Das Navigationssystem des Autos kannte den Ort nicht!) bog man links rein, in einer heher holprigen Straße, gleich gefolgt von einem Bahnsteig. Der Fahrer hielt erstmal auf den Gleisen an, um nach einem möglichen Zug zu höhren. Nichts zu hören, Kick-Start und es ging weiter. Der Weg wurde holpriger und holpriger bis der Pfad zum Wasserfall erreicht wurde.

Kurz nach der Brücke wurde Löffelholz und klares eiskaltes Wasser gefunden. Wasservoräte konnten aufgefüllt werden. Nach eine Weile entlang des Flusses wurde der Wasserfall erreicht. Nach Jahren der Vorbereitung hatte die Crew sämtliche Tools im Auto gelassen. Keinen Quadrokoppler, keine Säge, keine Äxte, keine Wanderschuhe, kein Fire-Starter und Zunder und keinen Wanderstock. Eins stand auf jeden Fall fest: hier muss am Abend die Ausrüstung gecheckt werden, damit man nicht direkt in der ersten Mission komplett ohne Hosen da steht.

Über die Berge

Weiter ging es über die Berge nach Trondheim. Gegen 18.00 Uhr fuhr das Automobile durch Trondheim (Stadt wie jede andere) zum Campingplatz, der ca. 10km entfernt an der Küste liegt. Nach dem Check-In (240 NOK) wurde das Zelt aufgebaut und alles noch rechtzeitig. Während Zuhause alle bei 35 Grad schwitzen, liegt die Temperatur bei angenehmen 14 Grad und es regnet endlich. Man kann die ganze Tools auf Dichtigkeit testen. Der Outdoor-Kühlschrank hat ein eigenes Zelt, arbeitet nun im Gas-Betrieb und kühlt den Inhalt bis 5 Grad und weniger runter.

Der Wetterbericht schreibt für den nächsten Tag Regen vor, d.h. es wird hier spannend bleiben. Morgen geht es weiter nach Mo-I-Rana!