Trondheim liegt nun südlich. Das Automobil hat die Nordland erreicht. Hier ist Elchland und der norwegische Elch scheint etwas größer und dunkler zu sein als die aus Schweden bekannte Elchvariante. Auf jeden Fall weckt der Elch am Straßenrand alle Sinne.
Die Sonne scheint nun 23 Stunden lang. Sie geht praktisch nicht mehr unter. Man kann sagen, was man will, aber es ist immer hell. Auch um 3:00 Uhr ist es noch so hell wie am Mittag.
Um den Campingplatz zu erreichen, musste man eine kleine Runde drehen, da genau an der Zufahrt die Straße ein langes Stück renoviert wurde. Zum Glück fuhren zwei weitere Besucher in die Einfahrt, denn die Baustellenmaschinen und die Absperrungen machten es nicht gerade leicht, den korrekt Weg zu finden.
Die Internet-Verbindung ist auf dem Campingplatz bestens. Mehrere Netze und schnelle Verbindungen lassen sogar Facetime zu. Für den Campingplatz gibt es den Daumen drei Mal hoch. Hier halt zu machen, lohnt sich auf jeden Fall: http://www.yttervikcamping.no
Auf dem Campingplatz konnte ein 10 PS Motorboot für 420 NOK und drei Stunden ausgeliehen werden. Mit diesem Boot ging es um ca. 20:00 Uhr auf den Fjord. Gegen 23:00 Uhr zurück zur Anlegestelle. Um ca. 2:30 Uhr waren 17 Köhler und zwei Dorsche filetiert. Das war eine Arbeit. Das Fischen dagegen ein Klacks. Mit Paternoster und Pilker musste die Leine nur losgelassen werden und nach wenigen Sekunden bissen bis zu drei Köhler gleichzeitig an.
Das Wetter gibt sich nun regnerisch bei gefühlten 8 Grad. Die Ausrüstung konnte aber rechtzeitig in Auto gebracht werden und gleich geht es weiter in Richtung Bodø!