Es folgt eine kurze Beschreibung der Örtlichkeiten. Das Ferienhaus befindet sich in der Bucht von Hollandsvågan! Unser bekanntes Fanggebiet ist nördlich in der Nähe von Ramsosklubben oder halt weiter nördlich. Die entgegengesetzte Richtung (südlich) geht auch. Ehrlich gesagt, es ist überall Fanggebiet. Wir konnten keinen Unterschied feststellen. Der Heilbutt war in Richtung Ramsosklubben gefangen worden. Die Rotbarsch im Norden und Süden. Köhler und Dorsche gehen überall an die Leine.
Von Oben sieht es so aus. Das Boot mit dem schwarzen Motor gehört zu uns. 10 PS und läuft mittlerweile gut, nachdem wir endlich die wichtigsten Funktionen herausgefunden haben und den Motor auch korrekt hochkippen können, so dass er in dieser Einstellung einrastet.
Wie man sehen kann, ist der Rasen frisch gemäht und dennoch vermissen wir einen grauen Socken. Es gibt nur eine Wäscheleine und der Wind hat die Wäsche am Berg verteilt. Natürlich da, wo nicht gemäht ist.
Deutlich zu sehen, das nördliche Fanggebiet mit Ramsosklubben. Dort wurde der Heilbutt gefangen.
Hinter der kleinen Insel mit den beiden Bergen befindet sich der Raftsundet-Fjord, der auch von den Hurtigruten angesteuert wird. Das Tolle hier ist, dass der Fjord von Bergen umgeben ist und somit ist er recht ruhig und windstill. Wir werden den Tank vom Motorboot auffüllen und morgen wird der Raftsundet-Fjord besucht.
Man kann es nicht verheimlichen. Eine gewissen Fischsättigung tritt ein. Der Kühlschrank und die Gefriertruhe sind voll. Nicht jeder Fang landet mehr in der Fischkiste. Sind die Dorsche zu klein, dann werden die wieder freigelassen, sofern der Pilker unkompliziert entfernt kann. Die zu kleinen Fische werden allmählich größer.
Die Fischverarbeitung mit Entsorgung der Fischreste wird nun bei jedem Fang in Betracht gezogen und man wägt ab, ob sich der Fang in Anbetracht der zu erwartenden Arbeit noch lohnt. In der Regel ist das Verhältnis von Angelzeit und der Arbeitungszeit kleiner 1.0! Wir bräuchten besseres Küchenpersonal, um die Massen Fisch effektiv in Zeit zu verarbeiten. Eine hungrige Fußballmannschaft als Endabnehmer wäre ebenfalls begrüßendswert.
Hier kann ein interessantes Phänomen beobachet werden. Während die Vorratskurve von Fisch exponential noch oben steigt, neigen sich die Biervorräte logarithmisch gegen 0. Wir tauschen 3kg Dorsch oder Köhler gegen ein 6-Pack Bier (gerne auch kalt).