Gefühlte 5kg Fisch wurden durch den Mixer gedreht. Und für die Teilrückreise durch Schweden wurden unzählige Fischfrikadellen hergestellt. Zunächst nur mit einer Pfanne später dann mit zwei Pfannen.
Zu Mittag gab es dann Fischfrikadellen und Kartoffelsalat. Als Nachtisch ein wenig Krokanteis, so wie es traditionell gehandhabt wird.
Gegen Abend müssen noch einige Fischnuggets gemacht werden. Den tiefgefrorenen Fisch nehmen wir als Kühlung mit.
Wir laden alles Benzin ins Boot und fahren los. Denn heute ist der letzte Tag in der Hütte . Das Wetter ist optimal. Blauer Himmel, keine Wolken und ewiger Sonnenschein. Zunächst fuhren wir zum Einkaufsladen, aber diesmal von der Seeseite her. Bier und etwas Bargeld (für das Boot und Benzin) und weiter fuhr das Boot in leichter Geschwindigkeit den Raftsundet-Fjord hoch.
Langsam aber stetig erreichte das Boot zunächst die Insel Ulvøya. Diese liegt westlich vom Trollfjord. Und gegen diese Zeit fuhr auch ein Schiff der Hurtigruten vom Norden her in Richtung Trollfjord. Im Sommer wird der Fjord von den Schiffen besucht. Wir lassen das große Schiff passieren und warteten bis das Ding wieder raus ist. Der Eingang zu Fjord ist relativ klein und von weitem gar nicht erkennbar. Große Schiffe haben immer Vorfahrt vor kleineren Schiffen und wir haben das kleinste überhaupt.
Der Fjord ist relativ schmal. Und steil ragt der Fels auf beiden Seiten empor.
Dazu gibt hier und da einige Wasserfälle oder -rutschen.
An glatten Wänden haben einige Besuche wichtige Botschaften hinterlassen. Im Inneren des Fjords befinden sich zwei unbemannte Wasserkraftwerke, die hier Strom produzieren. Von Weiten hatte man den Eindruck, jemand kärchert den Boden, aber das war wohl das Ende der Wasserführung vom Kraftwerk. Ja, wir waren hier und wenn wir als Rentner mit den Hurtigruten erneut hier aufkreuzen sollten, dann können wir behaupten, das kennen wir alles schon und abgesehen davon, an dieser Stelle waren wir vor Jahren, weil wir hinter dem Nicht-Ankern-Schild Wasser lassen mussten. Dann sollte auf dem Schiff erstmal Ruhe sein.
Das war der Trollfjord. Wir fahren wieder nach Hause und kommen nach 90 Minuten wieder im Heimathafen an. Das Boot wird verzurrt, Lüftung vom Benzinkanister geschlossen, der Motor wird hochgestellt. Der Benzinverbrauch wird für die Endabrechnung überschlagen. die Crew geht von Bord und zurück zur Hütte. Dort bewegt sich der Boden immer noch und die Haut glüht. Es fehlt der kalte Wind auf der Haut. Nun müssen noch einige Fischfilet in Form von Nuggets haltbar gemacht werden. Der Outdoor-Kühlschrank wird vorgekühlt. Wir verlassen die Lofoten. Ab morgen geht es weiter über die E10 in Richtung Schweden/Lappland. Nächstes Ziel wird der Camping-Platz Artic Camp Jokkmokk sein.